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Wir stellen uns Bransons Herausforderung

Der Virgin-Gründer und weltbekannte Marketingpionier Richard Branson kritisierte kürzlich die Klima-Branche und sagte, dass sich die Klimatechnik in den 100 Jahren seit ihrer Erfindung nicht viel weiterentwickelt habe; ebenso kritisierte er die Hersteller dafür, dass sie „festgefahren“ und „selbstgefällig“ seien.

Branson glaubt, dass es noch Innovationspotenzial in einer Branche gibt, die bereits heute rund 100 Milliarden Dollar wert ist, und dass sich dies in den nächsten 30 Jahren vervierfachen könnte.

„In Zeiten der Erwärmung unseres Planeten brauchen wir Klimaanlagen mehr denn je, um die Menschen kühl zu halten,“ schrieb er in seinem Virgin Blog. „Wenn wir einen großen Technologiewechsel auslösen können, könnte dies der größte technologiebasierte Einzelschritt sein, den wir unternehmen können, um den Klimawandel zu stoppen.“

Der Grund, warum sich Branson engagierte, war die Einführung des mit 3 Millionen Dollar dotierten Global Cooling Prize durch die hoch angesehene Forschungseinrichtung Rocky Mountain Institute, die darauf abzielt, Mittel für Projekte bereitzustellen, die das Wissen über Kühltechnologien vorantreiben können.

Das Institut und Branson argumentieren, dass die Kühltechnik nur 14 % ihrer ‚theoretischen‘ Energieeffizienz erreicht habe, und ignorieren dabei viele der wichtigsten technischen Durchbrüche, die unsere Branche erzielt hat.

Die Klimatechnikbranche war gefordert, Wege zu finden, um den Einsatz und die Freisetzung potenziell schädlicher Kältemittelgase zu minimieren – vor allem aufgrund der F-Gas-Gesetzgebung in Europa –, hat es aber auch geschafft, dies bei gleichzeitiger kontinuierlicher Verbesserung der Energieeffizienz zu tun. Die Herausforderung, vor der die Branche heute steht, besteht darin, die beste Technologie für den größtmöglichen Markt verfügbar zu machen, was oft darauf hinausläuft, was ein Kunde sich leisten kann.

Der Energieeffizienzbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) von 2018 zeigte, dass sich die Nutzung von Kühlenergie in Gebäuden seit 2000 aufgrund des Bevölkerungswachstums und des rasanten Baufortschritts bereits verdoppelt hat, aber unsere Branche auch damit beschäftigt war, verbesserte Technologien zu entwickeln, um die potenziellen Auswirkungen auf die Umwelt zu mildern.

Die Technologie von Daikin entwickelt sich zum Beispiel sehr schnell weiter und zwar nicht nur wegen der F-Gas-Verordnung, sondern weil wir uns weiterhin für die Verbesserung der Energieeffizienz einsetzen, die in Marktimpulsen wie den Ökodesign-Vorschriften der EU verankert ist, und weil wir den Endverbrauchern die bestmögliche Leistung bieten wollen.

Daikin Applied Europe war der erste Anbieter einer neuen Generation hocheffizienter Scroll-Kaltwassersätze mit dem Kältemittel R-32, mit dem eine Verbesserung der saisonalen Energieeffizienz um 10 % im Vergleich zu gleichwertigen Geräten mit R410a und eine 63 % geringere CO2-Äquivalent-Füllung als bei einem R410a-Pendant mit ähnlicher Kapazität erreicht wurde. Das bedeutet, dass Endverbraucher die Umweltbelastung ohne Leistungsverluste deutlich reduzieren können.

Daikin Applied Europe stellt sich also bereits den Herausforderungen, die Branson angesprochen hat. Natürlich gibt es noch mehr zu tun, aber wir sind uns sicher, der Herausforderung gewachsen zu sein.